Wanderung zur westl. Karwendelspitze (2385m)

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Der Blogbeitrag auf den ich mich schon soooo lange freue ….

Bereits in unserem ersten Urlaub in Mittenwald wollte ich aufs Karwendel hoch. Leider standen die Bahnen im November 2019 wegen Revisionsarbeiten still und ich hatte es mir damals nicht zugetraut hoch UND wieder runter zu wandern, zumal es ja auch irgendwie schon Winter war. Den Blogpost dazu findest Du hier, immerhin hatten wir eine tolle Wanderung zur Mittenwalder Hütte und ich den unbeschreiblichen Drang, dieses schöne Gebirge unbedingt einmal komplett zu erwandern.

Als ich unseren Urlaub in Mittenwald für 2020 geplant hatte, stand auch ganz dick die Besteigung der westlichen Karwendelspitze auf der Agenda.

Die westliche Karwendelspitze ist mit ihren 2385 Metern zwar nicht die höchste Spitze des Karwendelgebirge, aber da wir unsere Wohnung quasi direkt darunter hatten, wollte ich dort unbedingt hoch.

Interessanter Fakt: es gibt im Karwendel 125 Gipfel, die eine Höhe von über 2000 Meter erreichen. Von Ost nach West hat das Gebirge eine Ausdehnung von etwa 45, von Nord nach Süd von knapp 30 Kilometern. (Quelle: Wikipedia)

Bonnie und ich haben uns tatsächlich auch im Vorfeld auf diese Wanderung vorbereitet. Bereits zu Hause, wählten wir lange Strecken, fingen wieder an zu Laufen und an den Tagen vor der Besteigung durfte sie sich schonen.

Da wir beide einen Bandscheibenvorfall haben, muss so eine Wanderung natürlich gut geplant werden. Ausreichende Physioeinheiten bereits weit vor der Wanderung, gute Schuhe für mich und einen geräumigen Rucksack mit dem Nötigsten. Bereits bei den Wanderungen zu Hause fiel mir positiv auf, dass Bonnie weitaus gesünder läuft, wenn sie ihr eigenes Tempo gehen kann. Daher war das Geschirr für sie zwar Pflicht (für den Fall der Fälle finde ich Geschirre beim Wandern weitaus besser), sie musste aber nicht an der Leine laufen. Ich muss dazu sagen, dass Bonnie und ich aber auch ein sehr gut eingespieltes Wanderteam sind. Auf weiten Flächen ist sie oft vor mir und erkundet den Weg. An schmalen Passagen und Pfaden ist sie stets an meinen Fersen, folgt mir zwar, kann aber auch warten bis ich ihr ein ‘Go’ gebe oder sie selbst einen guten Weg findet. Außerdem ist mir aufgefallen, dass es für meinen Rücken weitaus angenehmer ist, einen Rucksack mit Bauchgurt zu tragen. Somit sitzt das Gewicht des Rucksacks nicht nur auf den Schultern und ist quasi ein Teil von mir, den ich ohne Probleme und Anstrengungen mit mir tragen konnte.

Da ich natürlich nicht auf Bilder verzichten kann, musste natürlich die Kamera mit. Um hier aber etwas Gewicht zu sparen, habe ich mir vor dem Urlaub ein Objektiv gemietet was kleiner und leichter als mein übliches ist. Außerdem war ich mit einem 28mm dort oben in den Bergen weitaus zufriedener als ich es mit dem 35mm oder dem 50mm gewesen wäre.

Genug zu den Vorbereitungen … oh nein, eine Sache muss ich noch erwähnen: das Wetter!!!

Unbedingt zu beachten bei Wandertouren in den Bergen: das Wetter. Idealerweise planst Du keine Tour auf einen 2000er bei einer Wettervorhersage mit 50%iger Regenwahrscheinlichkeit. Dass das Wetter in den Bergen oft sehr wechselhaft ist und sich trotz Wetterbericht nicht immer an die Vorhersage hält, ist so eine Sache …. dennoch sollte man nichts riskieren.

Der Wetterberichte meldete für Mittwoch keinen Regen und selbst am Dienstag sah das alles noch unverändert vielversprechend aus – also wurde der Mittwoch für unsere Karwendelbesteigung fest gemacht.

Diesmal sind wir sogar wie die richtigen Wanderer früh morgens zum Sonnenaufgang gestartet. Um 4Uhr klingelte unser Wecker,. Wach werden. Frühstücken. Packen und um kurz nach 6 Uhr ging es dann los.

Direkt oberhalb unserer Ferienwohnung befindet sich der ‘Eingang’ zum Karwendel – ideal!!!

Anfangs stapften wir auf Serpentinen durch den noch dunklen Wald. Immer höher und höher. Immer lichter wurde der Himmel und immer kleiner wurde Mittenwald unter uns.

Natürlich musste ich an jeder 3. Biegung anhalten und Bilder machen 🙂 Auf Instagram habe ich extra ein Storyhighlight erstellt, in dem auch all die schönen Kurzvideos zu finden sind.

Es wurde zwar allmählich heller, aber der Nebel, der vom Tal den Berg empor kroch machte sich breit und kurz nach der schönsten Stelle fand ich mich an der schlimmsten Stelle wieder. Kommen wir aber erst zu den schönen Seiten….

Der geübte Bergwanderer wird hier auf dem Bild schon die hellen Linien erkennen können – das ist unser Weg, der sogenannte Ochsenbodensteig. 😉

Laut Routenbeschreibung (die ich übrigens aus einem alten Wanderführer aus der Ferienwohnung hatte) sollte es nach dem Wald schlagartig alpin werden. Oh ja, das wurde es.

Wo wir eben noch über moosige Böden geschwebt sind, erwarteten uns jetzt mal größere und kleinere Steine. Und unsere erste Wanderbegegnung für heute:

Auf dem nachfolgenden Bild kannst Du ganz wunderschön unseren Weg sehen. Von rechts schlängelt sich die helle Linie langsam durchs Bild, verzweigt sich und führt dann durch niedrige Latschenwälder um die Kurve rechts zum Dammkar hinein.

Gut 10 Minuten nach dem Photo, etwa in der Mitte des Weges zog der Nebel schlagartig an und Bonnie & ich fanden in dem riesigen Kiesfeld keinen anständigen und eindeutigen Weg mehr. Was auf dem Photo oben so schön strukturiert und kompakt wirkt, ist nämlich in Wirklichkeit ein Areal von der Größe von 3 oder 4 Fußballfeldern. Und die Kiesfelder sind mitunter 15 Meter breit und bei Nebel kaum als Weg zu erkennen.

Ich nahm das Smartphone zu Hilfe, in der Hoffnung, mein GPS  würde mich nicht enttäuschen und suchte mir einen Weg zu unserem eigentlichen Weg.

Natürlich wir haben es geschafft. Puh … das war ein Abenteuer. Bonnie war, wie erwähnt, immer souverän und zuverlässig an meiner Seite.

Kaum waren wir durch das weite Feld durch, war der Nebel auch schon wieder verschwunden. Es hatte zwischenzeitlich auch geregnet, weswegen ich keine Bilder machen konnte.

Hier gibt es den Horror-Weg noch einmal aus der anderen Sicht. Der rote Kreis markiert die Stelle, an der vorher das schöne Bild der wunderschönen Landschaft entstanden ist 😉

Der Weg durch die Latschenwälder war schön und anstrengend. Es ging hoch und hoch und hoch. Mal schmale Kurven, mal ganz steile Abschnitte.

Mit jedem Höhenmeter wurde es aber heller und schöner und die Latschenkiefern gaben den Blick in den Berg frei.

Und diese Stille … es war unglaublich. Der Hauptgrund, warum ich liebend gerne nur mit meinen Hunden wandern gehe: die Ruhe.

Die letzten Meter hatten es in sich, aber endlich erreichten wir unsere erste Etappe – die Dammkarhütte auf 1650 Metern. Von Mittenwald aus, hatten wir also bisher schon über 600 Höhenmeter hinter uns gebracht.

Da die Hütte so früh am Tag (Wochentag) noch zu war und wir auch noch keinen Hunger hatten, gab es nur eine kleine Photopause bevor es ins Dammkar ging.

Direkt an der Dammkarhütte ging es dann so richtig alpin weiter. Bonnie hatte mit dem felsigen Untergrund keine Probleme, ich werde aber definitiv ein paar Schuhe für sie besorgen, das Laufen üben und für ‘alle Fälle’ in den Wanderrucksack packen.

Ein letzter Blick zurück und los ging es ….

Wer noch nie in einer solchen Gegend wandern war, wird sich nun denken “Joah – ist halt ein bisschen felsig der Weg” …. weit gefehlt! Die, vielleicht, 100 Meter von der Dammkarhütte zur Merk-Kronwinter-Hütte waren die längsten und schwersten 100 Meter meines Lebens  – bisher. 🙂 Der steinige Untergrund ist keinesfalls zu unterschätzen. Jeder Schritt will gut überlegt sein und jeder dritte Schritt ist doch nicht sicher genug und man sinkt ins Kiesbett ein und kämpft sich Schritt für Schritt hinauf und hinauf.

Die Wegmarkierung hier oben ist übrigens ausgezeichnet 😉 alle paar Meter findet man einen großen Pfeil auf die Felsen gesprüht.

Der Geröllweg wurde zwar etwas besser, aber dennoch war der Weg hinein ins Dammkar kein Spaziergang. Anders als die Gämsen, die in einer fast schon irren Geschwindigkeit an den Hängen entlang liefen (auf dem Bild unten beobachten wir gerade eine Gruppe) stiefelten wir Stück für Stück langsam den Weg hinauf. Diesmal hatte ich meine Wanderstöcke nicht vergessen und war sehr froh, sie zu haben.

Interessant: Ähnlich große Bedeutung wie der Mittenwalder Klettersteig im Sommer hat im Winter das Dammkar als Deutschlands längste Skitour und Freeride-Abfahrt. (Quelle: Wikipedia)

Für den Weg, den Du auf dem oberen Bild erkennen kannst haben wir sage und schreibe fast 40 Minuten gebraucht – Höchste Zeit für eine kleine Pause.

Wir begegneten nun auch unserer ersten Wandergruppe. Die Karwendelbahn hatte sie nach oben gebracht und nun wählten sie den Abstieg, der unser Aufstieg war. Diese Logik werde ich nie verstehen 🙂 aber jeder hat ja so seine Hobbys 🙂 Auf dem folgendem Bild habe ich sie mal markiert um Dir ein Gefühl für das Ausmaß des Dammkar zu geben.

Na? Ist doch etwas größer, als es auf den Bildern wirkt, was?! Ich sage Dir: es ist beeindruckend. Schön. Faszinierend!

Und auch hier wieder: Ruhe pur! Wir machten eine kurze Snackpause mit Hühnerwürfeln von NutriQM für Bonnie und einem Müsliriegel für mich. Ich war sehr stolz auf meinen kleinen Terrier und wir machten uns für die letzten schwierigen Meter über das Geröllfeld bereit.

Ein Blick zurück lohnt immer …

Und ein Blick nach vorne motiviert! Über diesen Kamm müssen wir drüber.

Hier hörten wir übrigens das erste Mal ein kleines summendes Geräusch einige Meter über uns. Eine Drohne. Und ich dachte noch so für mich “Das müssen beeindruckende Bilder sein”. Was ich später dazu noch erleben werde, ja, das erzähle ich dann später 😉

Wir erreichten den Kamm und somit auch die Grenze zwischen Deutschland und Österreich.

Interessant: Das Karwendel ist eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen. Es liegt zum größeren Teil (rund 80 %) in Tirol, zum kleineren in Bayern; die Grenze verläuft über die Nördliche Karwendelkette und durch das Vorkarwendel. Vier große Gebirgsketten ziehen sich von West nach Ost; hinzu kommen zahlreiche Seitenketten und -gruppen und nach Norden ein weitläufiges Vorgebirge. (Quelle: Wikipedia)

Hallo Österreich ! Griaß di !

Der Weg blieb alpin. Durch einen Tunnel, der ein paar hundert Meter direkt durch den Berg führt kommt der gehfaule Wanderer von der Bergstation der Karwendelbahn ohne große Anstrengung auf den Grenzpass. So ein Tunnel ist aber nix für uns.

Allerdings konnten wir ein paar Touristen dafür nutzen ein Bild von uns vor den österreichischen Alpen zu machen. 🙂

Das letzte Stück forderte uns nochmal ganz schön heraus und ich war froh, Bonnie durch ihr Geschirr beim Aufstieg helfen zu können. Da das Niggeloh-Follow-Light eigentlich auch unser Mantrailing-Geschirr ist, sitzt es gut am Bauch und an den Schultern,  so dass ich sie beim Aufstieg über diese ‘Leiter’ unterstützend hochziehen konnte.

Ein letzter Blick zurück (Bild links) und ein Blick ins wunderschöne Mittenwald, aus dem wir gekommen waren.

Unser erster kleiner Karwendelgipfel musste kurz gefeiert und mit Bildern festgehalten werden. Auch wenn wir noch nicht ganz oben waren, es war ein unglaublich ergreifendes Gefühl. Vor 4 Stunden waren wir dort unten gestartet und sind den ganzen Weg mit unseren Beinen bzw. Pfoten nach oben gelaufen.

Dank der Möglichkeit, mein Smartphone und meine Sony 7iii zu koppeln, kann ich auch ohne fremde Touristen ab und zu schöne Erinnerungsbilder von uns machen.

Dort unten erkennt man schon die Bergstation, aber der Gipfel war unser nächstes Ziel.

Es ging über einen (teils gesicherten, aber ohne Ausrüstung zu bewältigenden) Klettersteig noch mal etwas über 100 Höhenmeter nach oben auf die westliche Karwendelspitze. Unser zweites Gipfelkreuz in dieser Woche und unser erstes 2000er Gipfelkreuz.

Mittenwald 911 Meter ü NN  06:34h    ->   Westliche Karwendelspitze 2385 Meter ü NN  12:21h #stolz

Bonnie die kleine Gämse war zuerst oben und sorgte auch gleich für Gesprächsstoff bei einem Paar und einer Gruppe Wanderer. Einer der Jungs, Fabi, war übrigens auch so nett und hat die tollen Bilder von Bonnie und mir und unserem ersten 2000er Gipfelkreuz gemacht.

Das Pärchen wiederum sah ich nicht zum ersten Mal. Er hatte noch auf der anderen Seite das Bild von Bonnie und mir gemacht und außerdem gehörte den beiden die Drohne, die wir am Grenzpass gehört hatten. Und jetzt kommt die Gesichte meines Lebens. Eine Geschichte davon, einmal im Leben zur richtigen Zeit am richtigen Ort gewesen zu sein.

Bonnie und ich erreichten den Gipfel. Glücklich. Ein ‘Hallo’ in die Runde. Kurzer Smalltalk. ‘Würde jemand bitte ein Foto von mir und meiner Hündin mit dem Kreuz machen?’ Es wurde noch gewitzelt, dass das Kreuz für Fotos relativ unpraktisch in die falsche Richtung gedreht ist 🙂

Dann sagte einer der Jungs ‘Die machen jetzt gleich ein Drohnenvideo und haben gefragt ob wir was dagegen haben. Wir haben dann gesagt, wenn wir das Video auch bekommen, können sie fliegen so viel sie wollen. Wenn du das auch haben willst, sag ihr doch kurz Bescheid.’

Ob. Ich. Das. Was?

Na aber Hallo. Wer möchte denn kein Drohenvideo von sich (und seiner Hündin) haben wollen?!

Ich schnackte kurz mit dem Pärchen und dann ging es auch schon los.

Als ich circa zwei Wochen später endlich die Mail mit den Videos im Postfach hatte, war ich mega aufgeregt und beim Anschauen der Videos hatte ich tatsächlich Gänsehaut. Außerdem wurde natürlich gleich recherchiert, denn nun wollte ich auch so eine tolle Drohne haben.

Und wieder einmal hatte ich das Gefühl: Ja, hier oben fühl ich mich wohl!

Ein Paar und ein Bekannter stießen noch zu uns. Wir saßen noch ein paar Augenblicke oben auf der Spitze zusammen, genossen den Ausblick und unterhielten uns über den Aufstieg.

Fun Fact: Bonnie und ich waren dort oben die Einzigen der (mittlerweile) 10 Personen (Bonnie als Hund mit eingerechnet) die, NICHT mit der Seilbahn nach oben gefahren, sondern den ganzen Weg erwandert hatten. Als ich erzählte, dass wir heute morgen um 6 Uhr  ‘da unten’ gestartet sind und den ganzen Weg hinauf gewandert waren, ließ alle kurz still und vielleicht auch etwas ehrfürchtig ins Tal blicken. Zumindest bildetet ich mir das ein 🙂

Da klein Bonnie nun langsam schon die Augen zu vielen und es auch mittlerweile etwas voller auf dem kleinen Platz unter dem Gipfelkreuz wurde, entschlossen wir den Abstieg in Angriff zu nehmen.


Bonnie war sicherlich nicht der erste (und nicht der letzte) Hund dort oben, aber für den Moment war sie bei einigen ein gefragtes Photomotiv 🙂

An der Bergstation angekommen, wollte ich mir unbedingt ein kühles Weißbier gönnen. Zum Glück erspähte ich die 3 Wanderer von der Spitze und drückte ihnen kurzerhand die müde Bonnie aufs Auge während ich mir ein Bier und eine Karte für die Abfahrt mit der Karwendelbahn besorgte. (Eine Talfahrt kostete im August 2020 übrigens 32,50€, für den Hund kommen noch einmal 5€ hinzu)

Wir saßen noch mindestens eine Stunde in der Sonne und ich beobachtete die Touristen, die aus der Bahn zum Gipfel strömten und sich auf allen Wegen drum herum ausbreiteten. Ich war froh, so früh gestartet zu sein.

Außerdem dachte ich darüber nach, was und wie viel ein Bild mit Gipfelkreuz denn eigentlich wert ist, wenn man dafür lediglich etwas über 30€ und 100 Höhenmeter in Sneakern und kurzen Shorts investiert hat….

Notiz an mich selbst für die nächste Wanderung: keinen Gipfel auswählen, an dem direkt eine Gondelstation liegt 🙂

Ich weiß zwar, das es unendlich viele Bilder mit dem Gipfelkreuz der westl. Karwendelspitze gibt, unsere Wanderung, unsere Geschichte ist etwas einmaliges und auch wenn wir nun ein Bild wie viele andere haben – wir haben dafür auch unsere aufregende und einzigartige Geschichte. Deswegen gehe ich Wandern und deswegen schreibe ich Blog.

Bei der Abfahrt mit der Gondel habe ich Bonnie wie immer ihren Maulkorb übergezogen und stellte dann unten in der Talstation der Karwendelbahn anhand der Reaktionen des Personals fest, dass es gar keine Pflicht ist … bisher mussten wir nämlich immer den Maulkorb tragen, deswegen gehört er zur Grundausstattung unseres Wanderrucksacks und war ein wichtiges Trainingsziel. Da er so leicht ist und Bonnie ihn problemlos trägt, benutze ich ihn lieber einmal zu viel als einmal zu wenig.

Am Abend haben wir noch eine kleine Wanderung entlang der Isar gemacht und konnten unseren wunderschönen Karwendel im goldenen Sonnenuntergangslicht beobachten. Ich hab euch den Ort markiert, an dem die Bergstation der Karwendlebahn, beziehungsweise, auch die westl. Karwendelspitze ist. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Urlaub in Mittenwald und den nächsten Karwendelgipfel, denn ich habe mir vorgenommen, alle Gipfel gemeinsam mit Bonnie zu erklimmen 🙂

Unsere Route kannst Du via Komoot direkt nachwandern:

Relive ‘Von Mittenwald über’s Dammkar auf’s Karwendel’


Die Wanderroute, die Gegend, das Karwendel bekommt selbstverständlich volle Punktzahl von uns und wir können den nächsten Urlaub kaum erwarten #bergliebe

4 Kommentare

  • Sarah vom Naturkraxler

    Liebe Dana,

    Respekt an dich und an die kleine Bonnie, das habt ihr wunderbar gemeistert.
    Oh, ich denke mit Schrecken an eine unserer ersten Wanderungen, als ich auch sehr verblüfft war, wie lange man für eine Passage brauchen kann 😅
    Bitte hab Erbarmen mit Gondelfahrern. Mittlerweile nehmen wir sie auch öfter in Anspruch. Mit 2 kleinen Kindern auf dem Rücken sind 1000hm nicht mehr so easy peasy machbar 🙈

    Die Geschichte mit der Drohne ist doch auch echt klasse 🤩

    Liebe Grüße, Sarah

    • Dana

      Hi Sarah, ja es ist doch echt ertsaunlich… man hat das Ziel quasi vor Augen aber irgendwie kommt es nicht näher. Aber das ist ja auch irgendwie wieder schön am Wandern, sonst wäre es ja nur Spazieren gehen *lach*.

      Ich habe mit Hot Parts und Turnschuh tragenden Gondelfahrern kein Erbarmen *lach lach* aber ich habe höchsten Respekt für jeden, den ich auch nur 200 Höhenmeter mit so einer Kraxe laufen sehe. DAS ist etwas ganz anderes. Ich muss ja immer meine Kamera mitschleppen und Wasser und Snacks *lach* und versuche schon so leicht wie möglich zu packen, aber das, was Du oder dein Mann (oder andere Kraxler) da auf dem Rücken tragt …. ohne Worte.

      Deswegen: es gibt durchaus einen Unterscheid zwischen den Gondelfahrern, dass muss ich also nachbessern. 🙂

  • Steffi

    4 Uhr morgens? Ich bin stolz auf dich 😜 Hast wahrscheinlich fluchend an mich und meine Frühaufsteher-Weisheit gedacht? 😉😂

    Chapeau auf jeden Fall vor dieser Tour. Da sind schon einige ziemlich anspruchsvolle Passagen dabei…. ⛰
    Und ja, es ist nie ein Fehler, sich Gipfel auszusuchen, wo keine Gondel rauffährt 🚡

    Weiter so & ich freue mich drauf, wenn wir mal gemeinsam die Wanderstiefel schnüren 🥾
    Liebe Grüße aus Tirol,
    Steffi

    • Dana

      Liebe Steffi, ja, ich hatte tatsächlich an Dich gedacht. Als der Wecker klingelte noch mit nicht den positivsten Gefühlen. Als ich dann aber -mit Bonnie- ganz allein so durch Wald und Geröll stapfte, sah das schon ganz anders aus. Am liebsten wäre ich ja gleich dort geblieben 🙂
      Oh jaaaa 2021 wird UnterwegsMitVanDogBlogGeWandert 🙂 Ich freu mich schon soooooooooo

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