Räuberwanderung an der Nahe (Rheinland Pfalz)

#instagramverbindet

Den Hashtag hast Du bestimmt auch schon einmal gelesen?! Ich finde, er trifft auf mehrere Punkte absolut zu.

Instagram verbindet Menschen mit den gleichem Hobbys, Sorgen und auch Nöten.

Aber Instagram verbindet auch Menschen, die sich viral kennenlernen und feststellen, dass sie am gleichen Fleck der Erde wohnen.

So ging es uns mit den Räubertöchtern Eva, Lisa & Elsa.

Irgendwann ‘lernten’ Eva und ich uns via Instagram kennen und stellten, neben einigen Gemeinsamkeiten, auch fest, dass sie dort wohnt, wo ich früher aufgewachsen bin. Klein ist die Welt …

Die Terrier und ich bekamen letztes Jahr schon die Chance, Eva und ihre Räubertöchter Lisa & Elsa kennenzulernen und es war Liebe auf den ersten Blick.

Nicht nur die Räubertöchter sind absolut liebenswert, wenn auch etwas eigen und manchmal stürmisch, auch Eva ist ein ganz wundervoller Mensch. Sie weiß es schon, aber ich erwähne es gerne noch einmal: Eva, Du bist für mich Vorbild und Faszination in gleichen Maßen. Ich mag Deine Art, Dein Leben mit und auf dieser Erde, Deine Natürlichkeit und und und

Und bevor das jetzt zu kitschig wird, kommen wir zum Eigentlichen – unserer schönste Wanderung zum schönsten Naheblick.

Schon lange sagten wir ‘wir müssen mal wieder…’ – kennt jeder, oder? Aber irgendwann darf man nicht mal ‘müsste’ und ‘sollte’ sagen, sondern einfach spontan sein und sagen ‘Sonntag machen wir was’ !

Als ich Anfang August bei ihr war, um ihr und den Räubern ein kleines Care Paket zu überreichen, welches ein paar Instagrammer und ich zusammen gesammelt hatten (Instagram verbindet) beschlossen wir am kommenden Sonntag auf Wanderung zu gehen. Der Wetterbericht sagte über 30Grad voraus, so suchte ich einen schattigen Waldweg aus.

Es zog uns ins bekannte Rheinland Pfalz, in Ecken die uns allen aber dennoch unbekannt waren.

Ausgangspunkt war der Wanderparkplatz Silbersee . Das Navi lotste uns ein paar Meter zu weit in den Wald. Hier bitte aufpassen! Sobald man den Waldrand erreicht, geht es links einen etwas buckeligen Weg in den Wald. Wenn man das Gefühl hat, man sei falsch und würde auf einer Halde oder Ähnlichem stehen – dann ist man richtig!

Wir wählten die Vital Tour, die dort auch an der Wanderkarte vorgeschlagen wurde. Knapp über 13km sollten es werden. Auf der Karte suchten wir aber schon nach Wegen und Abkürzungen, sollte es doch zu warm werden. Erster POI war der kleine aber feine und durchaus faszinierende Silbersee.

Der Silbersee auf dem Lemberg entstand durch Sprengarbeiten im Tagebau in der letzten Abbauperiode eher zufällig. Heute ist der Silbersee ein beliebtes Ausflugsziel für Wanderer. Der See gehört zum Naturschutzgebiet “Lemberg”. Leider ist uns an einigen Stellen natürlich wieder viel menschlicher Müll aufgefallen 🙁 Im See herrscht außerdem Badeverbot und wer sich den See genauer anschaut, wird feststellen, das er wohl unglaublich tief sein muss und das Verbot dementsprechend begründet ist!

Wir machten eine Runde drumherum und stellten fest, dass wir nicht alleine waren. Während ich noch mit Fotos machen beschäftigt war, kam Eva ganz aufgeregt um die Ecke und sagte ‘da sitzt ein nackter und macht Yoga’ 🙂 Ja, das saß tatsächlich Einer und machte Yoga, was an diesem ruhigen schönen Fleckchen Erde bestimmt wahnsinnig toll sein muss – er hatte aber tatsächlich nur eine hautfarbene Unterhose an 🙂

Wir schlichen uns also schnell vorbei und setzten unseren Weg fort.

Es ging auf schönen Wegen durch den Wald, mal lins rum, mal rechts herum. Mal etwas steinig nach unten und mal steil bergauf.

Mit Eva unterwegs zu sein ist für mich in einer Hinsicht auch etwas ganz besonderes. Eva hat ein unglaublich gutes Auge für stimmungsvolle Videos und Fotos und so kam es, dass wir uns an diesem Wandertag super gut ergänzen konnten. Die Videos von Eva gibts auf unserer Instagram Seite in den Story Highlights ‘Rheinland Pfalz’ zu sehen.

Etwa in der Hälfte, kurz vor dem Schmittenstollen kürzten wir unsere Runde ab und traten den Rückweg an. Obwohl es nicht mal 10 Uhr war, machte sich die Sonne schon ordentlich bemerkbar.

Durch den Wald ging es wieder höher und höher bis wir schließlich am wahrlich schönsten Naheblick angekommen waren. 

Von dort aus wanderten wir quasi am Berghang entlang, konnten die angenehme Luft des Waldes und gleichzeitig den schönen Ausblick aufs Nahetal genießen.

Nach insgesamt 7,4km kamen wir glücklich aber auch durstig und hungrig wieder am Ausgangspunkt.

Wir wollten unbedingt noch etwas essen & trinken und nehmen eine spannende und abenteuerliche Fahrt zum Burgrestaurant Altenbaumburg auf uns.

Die Aussicht dort oben, die Burg, der Biergarten – alles sah wundervoll aus. Allerdings bekamen wir keinen Platz, da man in der Corona-Zeit dort hätte telefonisch reservieren müssen. Schade Schokolade. Von einem anderen Gast bekamen wir aber einen guten Tipp und fuhren zum Brauwerk nach Bad Kreuznach.

Unser Vormittag war wunderschön und irgendwann gehen wir die VitalTour noch einmal komplett, vielleicht im Herbst, wenn die Weinreben ein schönes Laub tragen. Vielleicht möchten ja Eva und die Räubertöchter uns wieder begleiten?!

Der Wanderweg bekommt von uns 4 von 5 Pfoten. Er ist abwechslungsreich, gut ausgeschildert und hält sogar auf dem Weg einen Gasthof zur Einkehr bereit (wenn man nach 10 Uhr daran vorbei kommt).

Hier gibt’s, wie immer, unsere Route zum Nachwandern und unser geliebtes Flugvideo von relive.cc :

Relive ‘Schönster Naheblick – schönste Räuber-Wanderung’

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