Testbericht! Der Thomas AQUA+ Pet & Family Staubsauger

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Eine saubere Sache – im vorletztem Beitrag haben wir im Rahmen der Kooperation mit THOMAS dem Spezialist für Tierhaar- und Fleckenentfernung, den THOMAS AQUA+ Pet & Family Staubsauger bereits vorgestellt.

Heute haben wir ihn zu ersten Mal getestet und möchten davon berichten.

Wie bei jedem elektronischen Teil benötigt auch der THOMAS AQUA+ eine gewisse Eingewöhnungszeit. Ähnlich einem neuen Smartphone oder einem neuen Auto, muss man auch hier erst einmal die Handgriffe und Automatismen entwicklen. Wo ist welcher Knopf. Was macht welcher Knopf. Wie benutze ich was am effektivsten.

Unser erster Eindruck kann und wird sich im Laufe der nächsten Wochen bei intensiver Benutzung sicher noch etwas verändern.

Bevor wir hier einfach eine Liste mit Gut & Schlecht, Pro & Contra erstellen, berichten wir der Reihe nach, was uns bei der ersten Nutzung gefallen und nicht-gefallen hat.

Der erste Punkt ist definitiv positiv: Das 8 Meter lange Kabel fährt nach einem kurzen Zug daran automatisch wieder in den Staubsauger zurück. In der Trockensaugfunktion kommt man dann mit Sauger und Saugrohr auf einen Aktionsradius von 11 Meter.

Es gibt eine ausführliches kleines Produktheft und zudem noch zwei  übersichtliche Zusammenfassungen über die beiden Hauptprogramme – Trockensaugen und Waschsaugen.

Ein weiterer praktischer Punkt sind die Aussparungen am Gehäusedeckel um die Zubehörteile immer griffbereit bei sich zu haben.

Trockensaugen mit dem THOMAS AQUA+

Ebenfalls positiv: selbst beim Trockensaugen wird mit Wasser gesaugt. Was? Ja! Der AQUA Filter hat seinen Namen nicht von Irgendwo. Zum Trockensaugen (ohne Staubbeutel) wird der Tank im Gehäuse mit 1L klarem Wasser gefüllt. Alles was der THOMAS AQUA+ dann aufsaugt, landet also in diesem Wassertank. Gerade als Tierbesitzer muss ich sagen, dass ich die staubigen und haarigen Staubsaugerbeutel der herkömmlichen Sauger schon ziemlich eklig fand. Zudem musste ich, um den Staub dann nicht wieder in der Wohnung zu verteilen den Beutel in eine Plastiktüte packen, da wir nämlich keinen Restmüllbehälter in der Wohnung haben. Kurzer Exkurs dazu: wir trennen Bio-, Plastik- und Papiermüll so, dass es bei uns gar keinen Restmüll gibt (außer dem kleinen Mülleimer im Badezimmer). Zurück zum THOMAS AQUA+ und seinem Wassertank. Aller Schmutz wird also in dem Tank gesammelt. Nichts kann stauben oder krümeln. Ist man mit dem Saugvorgang fertig, wird der Inhalt einfach in der Toilette entsorgt, der Behälter mit frischem Wasser ausgespült und an der Luft getrocknet.

Zum Trockensaugen wird der Behälter also mit 1L Wasser gefüllt, die passende Düse aufgesetzt und losgesaugt. Der Startknopf dient zugleich auch für die Regulierung der Saugkraftstärke.

Laut Beschreibung könnte man den Behälter auch befüllen, wenn er sich im Gehäuse befindet. Entweder war mein gewähltes Gefäß zu groß oder ich habe mich zu doof angestellt, denn ich konnte den AQUA+ Filterbehälter leider so nicht befallen ohne Wasser zu daneben zum schütten. Fand ich jetzt aber gar nicht mal so schlimm. Behälter aus dem Gehäuse nehmen, Wasser einfüllen, Behälter in das Staubsaugergehäuse einsetzten – fertig.

Mit der herkömmlichen Bodendüse bin ich problemlos über die Fliesen in Küche und im Bad, über das Laminat im Flur und Schlafzimmer gefahren. Die Rollen am THOMAS AQUA+ lassen sich leicht fahren und lenken!

Mit unserem Hochflohrteppich hatte ich allerdings ein bisschen meine Mühe. Ich konnte die Düse zum/beim Saugen nicht nach vorne schieben, sondern konnte den Teppich nur saugen indem ich die Düse vorne aufsetzte, zu mir zog, hoch nahm, wieder vorne aufsetzte und zu mir zog. Weniger Saugleistung behob dieses Problem ein bisschen, ich denke einfach unser Teppich ist zu voluminös.

Mit der Turbo Saugbürste hatte ich da leider auch nicht mehr Erfolg, diese werde ich aber beim nächsten Mal am Polster ausprobieren.

Den Aufsatz für Polstermöbel fand ich super. Nicht so ein kleines schmales Ding wie es bei den meisten Staubsaugern zu finden ist. Ich konnte schnell und zügig über unsere große Couch gleiten. Mit der extra langen Fugendüse kam ich mühelos in alle Zwischenräume der Polster.

Als ich fertig war, war ich etwas irritiert, das an allen Düsen aber außen auch Hundehaare hingen, fast schon klebten. Diese habe ich dann mit dem Saugrohr abgesaugt und überlegt, das es vielleicht davon kommen könnte, dass der Staubsauger noch so neu ist und der Kunststoff deswegen noch etwas statisch aufgeladen ist. Das ist ein Punkt, den ich auf jeden Fall beim nächsten Einsatz beobachten werde.

Als ich fertig war, war ich natürlich mega gespannt was mich im Schmutzwassertank erwarten wird. Und es war echt heftig. Natürlich sieht ein herkömmlicher Staubsaugerbeutel auch übel aus und man ist etwas entsetzt, was so alles auf Couch und Teppich zum Vorschein kommen kann. Diese Dreckbrühe war aber dennoch ein kleiner Schock und ich bin gespannt ob es sich, nach regelmäßigen Gebrauch mit dem THOMAS AQUA+ verbessern wird.

Der Schmutzwassertank wird mit frischem Wasser ausgespült und der Dreck einfach in der Toilette entleert. Einfach, schnell, sauber! Echt klasse!

Fazit: auf einer Skala von 1 bis 10 bekommt der Staubsauger 8 Punkte. Die Lautstärke des Saugers fand ich absolut akzeptabel. Die regulierbare Saugleistung ist gut, im Eco Modus aber in meinen Augen nicht besonders stark, außerdem kamen die Düsen mit unserem Teppich nicht besonders gut klar. Dafür punktet der AQUA+ Filter umso mehr!

 

Waschsaugen mit dem THOMAS AQUA+

Auf das Waschsaugen habe ich mich am meisten gefreut. Natürlich sauge ich bei jedem Saugvorgang auch die Couch ab, da unserer Hunde diese nach Lust und Laune benutzen dürfen und es gibt nichts schöneres als im Rudel zusammengenuschelt einen guten Film zu gucken, aber so eine Nassreinigung ist da schon etwas Anderes.

Das Gute: nach dem Trockensaugen wird er AQUA Filter Behälter ausgeleert, kurz ausgespült, mit einen Einsatz zum Nasssaugen erweitert. Das Frischwasser zum Nass- und Waschsaugen kommt dann in den Frischwassertank am hinteren Teil des Staubsaugers. Hier wird 20ml THOMAS Reinigungslösung auf 1L Wasser gegeben. Total easy!

Anschließend wieder alle Deckel drauf, Waschdüse auf das Saugrohr stecken, Kabel mit Hilfe der praktischen Clips am Saugrohr befestigen, Sprühhebel an dem Handstück befestigen, Wasserzufuhr von Düse und Handstück verbinden, sowie vorne in den Staubsauger stecken – es kann losgehen!

Auch hier kann man mit dem Startknopf die Saugkraft regulieren. Die Wasserzufuhr wird über den zweiten Knopf am Gehäusedeckel aktiviert.

All das steht auch sehr übersichtlich in der Zusammenfassung.

Durch Betätigen des Hebels am Handstück wird das Reinigungswasser durch die feine Düse auf den Untergrund gesprüht. In der Kurzbeschreibung konnte ich leider nicht herauslesen, ob ich während des gesamten Saugvorgangs sprühen soll oder oder nur sporadisch. Ich entschied mich für die zweite Variante.

Hier der Tipp von THOMAS: Beim Waschsaugen sollte man versuchen, die Sprühextraktion dauerhaft anzuwenden und erst kurz vor 'Beenden einer Bahn' loslassen. Auch sollte man nicht zu schnell über die Polster oder auch den Boden wischen, um wirklich alles Wasser aufnehmen zu können.

Nach kurzer Zeit war ich mit der Couch fertig, die Wasserflecken ließen allerdings erkennen, das es eine recht nasse Angelegenheit ist. Auch eine Stunde danach war die Couch noch feucht und konnte nicht benutzt werden. Aber selbst bei Teppich- und Polsterreinigungsschaum muss man eine gewisse Zeit warten bis alles komplett getrocknet ist. Daher als Tipp: Staubsaugerleistung auf die höchste Stufe stellen und langsame Bahnen ziehen um so viel wie möglich Wasser aufzunehmen.

Auch den Teppich habe ich mit der größeren Bodenwaschdüse abgewaschen. Genau wie auf der Couch und wie in der Beschreibung angeben, kann die Waschfunktion nur in eine Richtung ausgeführt werden. Macht ja auch irgendwie Sinn.  Die Anwendung war, wie schon zuvor auf der Couch einfach und schnell durchzuführen. Die die Kabel zur Frischwasserversorgung am Saugrohr befestigt werden können, hängt auch nichts Störendes im Weg und man kann sich ganz einfach auf das Waschsaugen konzentrieren.

Auf unserem Laminat hat mir persönlich die Waschfunktion nicht gefallen, es war mir leider etwas zu feucht, da wir ausdrücklich im Mietvertrag eine Klausel zur Reinigung des Bodens stehen haben. Allerdings hatte ich den Sauger nicht im leistungsstärksten Saugmodus – das werde ich einfach noch einmal probieren.

In der Küche kam die Begeisterung wieder zurück und so schnell hatte ich die dort bisher noch nicht gewischt. Zudem landen Krümel, die man eventuell in einer Ecke übersehen hat ganz easy im Saugrohr. Ein absoluter Vorteil gegenüber einem herkömmlichen nassen Wischmop an dem ich schon oft Krümel oder unentdeckte Hundehaare durch die ganze Küche gezogen hatte.

Bis jetzt war ich dem Sauger eher positiv als negativ gestimmt. Beim Beenden des Waschsaugvorgangs wurde ich leider etwas enttäuscht. Ist man nämlich mit dem Waschsaugvorgang fertig, stellt den Staubsauger ab um ihn wieder auseinander zu bauen, tropft einem erst einmal das Wasser entgegen, welches sich noch in der Zuleitung befindet.
Ich habe es auf zwei Arten versucht und bin leider immer zum gleichen (feuchten) Ergebnis gekommen.
Zuerst Staubsauger ausstellen – Restwasser in der Leitung.
Zuerst Pumpe ausstellen, Sprühfunktion noch ein bis zwei mal betätigen, dann den Sauger ausstellen – immer noch Restflüssigkeit in der Zuleitung.

Bei der zweiten Anwendung bin ich dann einfach mit dem kompletten Sauger bis zur Badewanne gerollt und habe dort gleich alle Einzelteile hineingelegt – Problem ein bisschen behoben.

Ziemlich erschrocken war ich dann wieder über die Brühe, die ich im Tank vor fand. Puh, da denkt man immer durch regelmäßiges Saugen ist es sauber. Nein, weit gefehlt. Als Hundehalter muss ich sowieso spätesten alle 2 Tage Staubsaugen und werde nun wohl mindestens einmal in der Woche auch die Couch und den Teppich mit dem THOMAS AQUA+ abwaschen.

Wie schon beim Trockensaugen wird der Schmutzwasserbehälter aus dem Saugergehäuse genommen, das Dreckwasser in die Toilette geschüttet und mit klarem Wasser ausgespült. Ich habe dann gleich alle Teile die ich beim Waschsaugen benutzt habe in der Badewanne abgespült und dort zum Trocknen liegen gelassen.

Fazit: Das Waschsaugen an sich finde ich eine tolle Eigenschaft, auf einer Skala von 1 bis 10 bekommt diese Funktion 7 Punkte. Das Befüllen und Entleeren ist einfach und unkompliziert. Die Pumpe an sich hört man beim Waschsaugen nicht heraus. Allerdings machte es sich geräuschvoll bemerkbar wenn das Wasser im Frischwassertank leer wird (was ja durchaus positiv sein kann). Die Sache mit dem überschüssigen Wasser aus dem Zuleitungsschlauch hat mich etwas zur Verzweiflung gebracht, aber ich tüftle weiter daran herum.

Wir werden nach einer längeren Testphase wieder darüber berichten, ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf heute Abend auf einer sauberen Couch zu sitzen.

Als Gesamtbewertung nach dem ersten Einsatz bekommt der THOMAS AQUA+ Pet & Family Staub- und Waschsauger 4 von 5 Pfoten. Wir werden demnächst wieder berichten, wie er sich im Langzeittest macht!

 

 

Hier findest Du übrigens weitere Informationen zumTHOMAS AQUA+ Pet & Family.

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