Der große Sand von Mainz

Der große was? Ja, richtig gelesen, der ‘Große Sand’ in Mainz ist ein kleines, aber geoökologisches Naturschutzgebiet in Mainz, in dem viele seltene Pflanzen und Tiere leben – ähnlich der Schwanheimer Dünen im Süd-Westen von Frankfurt.

Ursprünglich aus Mainz stammend, habe ich diese wunderschöne Gegend leider bisher noch nie auf dem Schirm gehabt. Bei meinem regelmäßigen Flug über unsere Region via Google Maps (so suche & finde ich unsere Ausflugsziele oft) habe ich diese Stelle im Gelände entdeckt und neugierig recherchiert und war dann innerhalb eines Wochenendes gleich zwei Mal dort.

Am Karfreitag haben Jasper, Emma & ihr Frauchen und ich einen Ausflug zum Mainzer Sand gemacht. Aktuell sind wir immer noch unter Covid19-Kontaktbeschränkung, daher beschränken wir unsere Ausflüge auf ein paar wenige Wochenenden in der Natur. Bonnie war zu Hause beim Herrchen, weil sie leider ein kleines Rückenleiden hatte (dazu gibt es noch einen separaten Blogpost).

Unser erster Ausflug dorthin sollte eine schöne Wandertour werden. Von Mainz Finthen aus sind wir durch den Lennerbergwald Richtung Mainz Mombach gelaufen.

Das Landschaftsschutzgebiet erstreckt sich links und rechts der Autobahn A643 zwischen Gonsenheim, Mombach und desssen Industriegebiet. Wenn man sich die Umgebung vorstellt, käme man nie auf die Idee, das sich hier so eine schöne und vor allem auch idyllische Landschaft verbirgt.

Mit Jasper war ich dann zwei Tage später noch einmal da. Zum Einen, da am Karfreitag sooooo blauer Himmel war, das man gar nicht gescheit fotografieren konnte. Und zum Anderen kam ich vor lauter Wandern und Staunen und Quatschen auch gar nicht viel zum fotografieren.

Unsere Karfreitagstour führte uns also durch den Wald, über eine Straße und schließlich über die Autobahnbrücke zum Mainzer Sand. Als Naturschutzgebiet ausgelobt, sollte der vernünftige Hundehalter bitte so vernünftig sein und Streuner oder gar Jäger an der Leine zu lassen.

Es gibt auch tatsächlich einen Weg, der mitten durch eine große Ebene führt, auf dem Hunde gar nicht erlaubt sind. Es gibt aber die Möglichkeit diese Strecke zu umgehen. Und dabei haben wir tatsächlich etwas viel schöneres gefunden.

Unter diesem tollen Baum haben wir eine erste Pause eingelegt und wie wir so unter den dicken Ästen im Schatten lagen, kam mir natürlich wieder diese absurd süße Fotoidee. Es ging anschließend weiter über die breiten Wege durch die Landschaft. Teils ein bisschen hügelig, teils ein bisschen überlaufen. Über eine große weite Ebene geht es leicht bergab um dann unter der A643 wieder in den nächsten Teil des Mainzer Sand zu gelangen, der ähnlich, aber doch ganz anders ist als auf der anderen Seite.

Auch hier gibt es eine weite große Ebene, von der aber zig kleine und schmale Pfade abgehen um die Ruhe zu finden und zu genießen.

Als ich am Sonntag zum zweiten Mal mit Jasper dagewesen bin, haben wir unzählige tolle Foto- und SpielEcken gefunden und gefühlt alle paar Minuten angehalten.

Unsere große Pause verbrachten wir in dieser schönen Ecke und nutzten die unterschiedliche Vegetation gleich für eine gute Dummyeinheit.

Die großen sandigen Flächen waren für die Hunde natürlich ein riesengroßer spaßiger Sandkasten.

Unser Weg am Karfreitag führte uns dann vom Sand in den Wald hinein.

An den Wendelinuskapellen führt ein großer und prominenter Radweg entlang, der auch am Sonntag gut und stark besucht war.


Der Wald dort hält aber immer einen kleinen stilleren Trampelpfad bereit.

Es ging wieder durch den Wald zurück nach Mainz Finthen, wo wir nach insgesamt 3 Stunden und etwas über 10km am Ausgangsort (Parkplatz Sportlerheim) ankamen.

Als ich mit Jasper zum zweiten Besuch nach Mainz kam, habe ich gleich unterhalb der Autobahn, unmittelbar am ‘Eingang’ geparkt und wir haben gleich eine andere Richtung eingeschlagen als beim ersten Mal.

Das war sicher nicht unser letzter Besuch im, am, auf (??) dem Mainzer Sand und wir sind schon total gespannt, wie es dort zu den unterschiedlichen Jahreszeiten aussieht.

Im Übrigen war das auch nicht unser erster Ausflug alleine (Jasper & ich) und ich habe manchmal das Gefühl, er genießt die ungeteilte Aufmerksamkeit. Daher, und weil die Landschaft förmlich bettelte fotografiert zu werden, gibt es jetzt mehr Bilder und weniger Text:

Ein paar der Bilder, so könnte man meinen, sehen gar nicht aus, als wären sie aus Mainz am Rhein, oder?

Dieses wunderschöne Fleckchen bekommt von uns auf jeden Fall volle PfotenZahl!

 

Ob ein ruhiger Spaziergang, eine Fotosafarie. ein Ausflug mit Freunden – mein Opa ist wohl  schon hindurch geradelt sagte er gestern noch zu mir – Ruhe finden, Natur genießen, das alles geht hier!

Hier unserer Karfreitagsrunde im Flugvideo:

2 Kommentare

    • Dana

      Wir sind auch nach wie vor WaldFan, aber diese Mischung dort ist unglaublich schön. Bin schon ganz gespannt, wie es im Herbst dort aussehen wird – da fahren wir auf jeden Fall noch einmal hin. Danke für deinen lieben Kommentar <3

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