Die Schwanheimer Dünen

Hallo Wanderfreund, im heutigen Post zum Thema ‘Unterwegs mit Hund in Rhein Main’ möchten wir Dir die Schwanheimer Dünen vorstellen. Sie sind nicht nur ein einzigartiges Naturerlebnis, sie sind außerdem ein wunderschönes Fleckchen direkt zwischen der Industriestadt Frankfurt Höchst und dem größten deutschen Flughafen. Das Naturschutzgebiet bietet seltenen und teils fast ausgestorbenen Arten ein Heim und der wunderschöne Bohlender bietet uns Fotografen eine wunderschöne Kulisse.

Aus Wikipedia:

Die Düne besteht aus Sand-, Magerrasen- und Waldflächen sowie einigen kleinen Seen und beherbergt eine Vielzahl an seltenen und vom Aussterben bedrohten Tier- sowie Pflanzenarten. In der Stadtregion Frankfurt ist sie einzigartig, denn im Binnenland – weit entfernt vom Meer – sind Dünen dieser Art, mit ihrer sehr wertvollen Flora und Fauna, selten zu finden.

 

Durch die Schwanheimer Düne verlaufen zwei Wege, in Nord-Süd- und Ost-West-Richtung, die sich in der Mitte kreuzen und in den sandigen Bereichen seit 1999 mit Bohlen ausgelegt sind. Ein Bohlenweg leitet Besucher gezielt durch das Gebiet, die dieses dadurch erkunden können, ohne den sensiblen Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu verletzen, weshalb es verboten ist, den Weg zu verlassen. Während das Reiten auf den normalen Wegen erlaubt ist, darf der Bohlenweg nicht beritten werden und auch Radfahrer sollten darauf zur eigenen Sicherheit absteigen. An besonderen Punkten entlang der Wege sind einige Erläuterungstafeln aufgestellt, die kurze Informationen zu den einzelnen Abschnitten enthalten. Die Düne wird von Kiesteichen, Streuobstwiesen und Hecken umgeben, die hauptsächlich dem Vogelschutz dienen.

 

Unsere Tour haben wir etwas länger gestaltet. Das Auto parkten wir in der Nähe des Spielplatzes in der Kirschenallee in Kelsterbach. Gleich neben dem Spielplatz geht es einen recht steilen Berg hinunter (!!! man würde es nicht erwarten bzw. glauben wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat). Wir folgten dem Weg in den Wald hinein, unter der Bundesstraße 40 hindurch, wir hielten uns rechts und gingen lange durch den schönen Wald. Irgendwann fanden wir auch Hinweisschilder, die uns die Dünen schon ankündigten. Über eine wunderschöne große Wiese gelangten wir zur Brücke über die Bundesstraße 43, ein Stückchen zwischen Feldern entlang, auf dem Radweg (Kelsterbach Weg) erst rechts, dann kurz darauf links in das Waldgebiet hinein bis wir schließlich vor diesem wunderschönen Bohlenweg standen.

Ist das nicht eine wunderschöne Kulisse?

Bitte achte aber als Tierfreund unbedingt darauf, dass Dein Hund den Bohlenweg nicht verlässt.

Der Weg über die Holzplanken könnte länger sein, aber selbst das kurze Stück reicht aus um a) wunderbare Bilder zu machen und b) die umliegende Natur zu genießen. Der sandige Boden beherbergt bei uns sonst seltene Gewächse und selbst die Bäume sehen aus, wie aus einem anderen Land.

Nach dem Stück über die Holzbohlen hast Du die Wahl. Links bzw. geradeaus geht es Richtung Mainufer. Rechts herum geht es in einem Bogen und durch die oben bereits genannten Streuobstwiesen um die Dünen herum.

Wir liefen rechts herum. da wir ja schließlich noch das Stück Wald auf dem Weg zu unserem Parkplatz vor uns hatten.

Wie immer: unter der Woche trifft man hier die Anwohner und Städter. Am Wochenende treffen diese dann mit den Touristen zusammen und bei schönem Wetter muss man schon mal einen Moment warten um vielleicht ein gutes Foto auf dem Steg zu bekommen. Aber: es lohnt sich auf jeden Fall. Alleine schon deshalb, weil Dir keiner glauben wird, dass Du dieses Szenerie in einer der großen deutschen Städte gefunden hast.

 

Die Schwanheimer Dünen bekommen alleine ihrer Einzigartigkeit und der wunderschönen Kulisse von uns 5 von 5 Pfoten, einen kleinen Abzug gibt es, da es natürlich bei schönem Wetter dort recht voll werden kann.

 

Relive ‘Zu den Schwanheimer Dünen’

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