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Offroad durch den Klingenberger Wald

Hallo Leute, hier lest ihr nun also unseren ersten Blogeintrag. Das Frauchen wird nach und nach noch weitere Wanderungen dokumentieren die wir schon in der Vergangenheit begangen haben, daher wird dies nicht für immer der erste Blogeintrag werden. Aber bis dahin ist es jetzt endlich soweit – wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Bei der heutigen Wanderung könnt ihr auch gleich erkennen, wie chaotisch es manchmal bei uns zu geht. Aber dazu gleich mehr….

Wir starteten heute morgen, am Sonntag den 14. April bei 7 Grad und kamen zurück bei 14 Grad und blauem Himmel – gestern früh hatte es noch kurz geschneit und nächste Woche ist Ostern. April April, der macht einfach was er will 🙂

Frauchen sucht unsere Runden und Touren übrigens meist via Google Maps heraus. Leider sind nicht immer alle Aufnahmen aktuell und man findet oft nicht das vor, was man zuvor via Satellitenbild noch gesehen hatte, aber heute hatten wir (zumindest teilweise) Glück und wir konnten am Tonwerk in Klingenberg a. Main parken.

Von dort aus folgten wir der Straße ein paar Meter bergauf und dann dem europäischen Kulturrundweg  in den wunderschönen Wald hinein.

Der Kiesweg zwischen hohen Bäumen ist breit, geht nach und nach seicht bergab und war heute Menschenleer.

Nach einer Kurve mit geteerter Straße (und einer unbeschilderten Gaststätte?) wurden wir auf unser erstes Wanderhighlight aufmerksam. Wir folgten dem Hinweiszeichen zum Aussichtsturm. Die Beschilderung musste man manchmal suchen und einmal sind wir auch fast daran vorbei gelaufen. Wer ohne Plan und festes Wanderzeichen läuft kann hier schnell verloren gehen, da es an manchen Ecken von Schildern nur so wimmelt.

Wir folgten einem kleinen Pfad bergauf, den Main zu unserer Linken….

 

 

….tauchte der Turm dann zwischen den Bäumen auf.

Natürlich mussten wir den Turm auch besteigen.

Wir. Wir Vierbeiner und wir Zweibeiner.

Die Treppe ist zum Ende hin recht steil und eng und somit für große Vierbeiner eventuell nicht begehbar (denn denkt daran: hoch geht es immer einfach, aber runter auf 4 Pfoten ist es oft schwieriger).

Von oben hat man natürlich einen wundervollen Ausblick über den Main.

Nach einer kurzen Pause und etwas Weit-Seeing ging es wieder runter.

Unterhalb des Turms gibt es übrigens das Klingenberger Wanderheim (inkl. Gastronomie – die wir evtl. bei einer nächsten Runde testen werden).

Wir entschieden uns, den weiteren Weg auf der oberen Wildschweinroute (Keiler) fortzusetzen (Obere Route: am Wanderheim in den Wald – Untere Route: unterhalb des Turms am Main entlang). Am Aussichtsturm gibt es eine Wanderkarte mit den verschiedenen Wegen – aber Achtung: kein Weg führt direkt und ausgezeichnet zum Tonwerk/unser Parkplatz zurück).

Es ging also wieder in den wunderschönen Wald hinein bis wir zu unserem zweiten Wanderhighlight kamen.

Eine kleine unscheinbare Wanderhütte mit interessantem Inhalt.

Ein Wander-Gästebuch … mit schönen und auch lustigen Beiträgen. Und ab heute auch mit unserem Eintrag – wer dort vorbei kommt und ihn findet darf sich gerne mal bei uns melden.

Anhand der dortigen Karte wählten wir den Weg, der uns in Richtung Parkplatz (Frauchens Finger) bringen sollte….sollte…

Und hier wird wieder klar, warum man zum Wandern einen festen Plan oder ein gutes GPS-Gerät haben sollte – wer keiner festen Route folgt, muss sich seine eigene basteln….

Wir folgten also weiterhin dem K1 und passierten kurze Zeit später die nächste Hütte und hinterließen einen weiteren Eintrag im Wanderbuch.

Hier wählten wir allerdings die falsche Richtung und standen bald danach vor einer Abzweigung, die entweder zum Aussichtsturm (aber da waren wir ja schon) oder ins Ungewisse führte. Wir wählten die Ungewissheit und folgten weiter den breiten Wegen, durch schöne Wälder, mit wenigen Begegnungen bis ….. bis wir vor einer Landstraße standen. Auf der anderen Seite kein Weg und keine Möglichkeit für zwei Zwei- und zwei Vierbeiner dort entlang zu wandern.

Dank modernster Technik (Google Maps – Fluch & Segen zugleich) konnten wir einen Weg ausmachen, der uns zwar ein paar Meter zurück, dafür aber um die Straße herum und auf der anderen Seite wieder zum Tonwerk bringen sollte.

Wir marschierten also zurück, bogen ab und konnten noch die zwitschernden Vögel im schönen Spessart genießen bis … ja bis wir wieder vor der Laresgrundhütte (Bild oben) standen. Wir waren also schön im Kreis gelaufen und beschlossen trotzdem ein weiteres Mal mit Hilfe von Google Maps zu unserem Auto zurück zu finden und folgten einem richtig abenteuerlichen Trampelpfad.

Bis …. bis wir wieder vor besagter Landstraße standen. Diesmal allerdings führte auf der anderen Seite ein Weg wieder in den Wald. Den konnten wir auf dem Satellitenbild allerdings nicht ausmachen und beschlossen, auf Google zu pfeifen, uns die Hacken zusammenzuschlagen und auf dem Seitestreifen die 900 Meter zum Auto hinab zu laufen. ja, so nah waren wir unserem Ausgangspunkt und doch fanden wir keinen Waldweg *lach*

Es war eine wunderschöne Runde. Eine chaotische Runde zwar, aber wunderschön. Hier haben wir noch das Video dazu, in dem ihr sehen könnt, welch ein  Hin & Her wir gelaufen sind.

 

***
Und hier haben wir ein paar Routen, auf denen wir teilweise entlang gewandert sind, für euch im Netz erschnüffelt:

Wanderweg K1 – Klingenberg am Main

Der Esskastanien Lehrpfad 

Die Seltenbachschlucht

Der Keilerweg 

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Die heutige Wanderung bekommt von uns dennoch 4 von 5 Pfoten, denn die Gegend & der Wald sind herrlich. Es ist wunderschön. Es ist ruhig. Wenn man weiß, wohin man möchte, ist die Beschilderung sehr gut. Es gibt wunderschöne Wälder, satte grüne Böden und teilweise tolle Ausblicke auf den Main.

 

Wir hoffen, unser erster Beitrag hat euch gefallen. Lasst doch mal eine Pfote nach oben oder eine Nachricht da ob und was euch am besten gefallen hat und was euch vielleicht zu viel erschien.

 

Jasper & Bonnie

4 Kommentare

  • Manu

    Das wäre super . Wenn du mal was in der Nähe von Köln planst oder Bonn oder so , da würde ich mich glatt für die Wanderung anschließen. Das ist von mir nur etwas über eine Stunde Autofahrt 👍 da bräuchte ich nicht mal eine Übernachtung. 😁 Aber alleine hab ich auf so weite Touren keine Lust und mein Mann ist jetzt nicht so wanderlustig 😬
    Ach , und ihr wollt ja noch kommen für die Heide , gell.

    • Dana

      Huhu auch ihr. Wir bedanken uns für das liebe Kommentar. Und wer weiß, vielleicht taucht ihr ja auch mal in einer unserer Wandererzählungen auf 🙂

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